Resi – KI im Coaching: Ein Blick hinter die Kulissen

Smartphone mit geöffnetem KI-Coach Resi zur Selbstreflexion, daneben stilisierte Pflanze und grüner Button "Jetzt informieren"

Warum es Resi gibt – ein persönlicher Impuls Seit 2021 begleite ich Menschen durch Veränderungsprozesse, Neuanfänge, Krisen und Umbrüche. In unseren Coachingsitzungen entstehen Impulse für Entwicklungen, die zwischen den Terminen stattfinden. Dabei ist Selbstreflexion ein wesentlicher Beitrag zum Vorankommen: Inneres Erleben wird sichtbar, verstehbar, akzeptierbar und bewusster. Gleichzeitig begleitet mich seit Langem eine Neugier für … Weiterlesen

Stress bewältigen, Resilienz stärken – das Vulnerabilitäts-Stress-Modell

Illustration eines Holzfasses mit erhöhtem Boden, sichtbarem Wasserpegel und grünen Pfeilen für den Stress-Einfluss – grafische Darstellung des Vulnerabilitäts-Stress-Modells

Manche Menschen wirken wie Felsen in der Brandung. Andere geraten bei ähnlichen Herausforderungen schneller aus dem Gleichgewicht. Warum ist das so? Wieso gehen wir so unterschiedlich mit Belastung um? Eine verständliche Antwort darauf gibt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell – auch bekannt als „Fassmodell“. Es veranschaulicht, wie Überlastung entsteht, welche Rolle unsere individuelle Anfälligkeit spielt – und was … Weiterlesen

Stressbewältigung – mit Belastung souverän umgehen

Frau bei der Stressbewältigung mit grafischer Darstellung von Körper, Gedanken und Alltag in Grüntönen

Stress begleitet viele Menschen täglich. Er zeigt sich in verschiedensten Formen: als berufliche Belastung, private Herausforderung oder ständiges Gefühl der Überforderung. Dabei hat Stress durchaus positive Seiten: Er kann motivieren, aktivieren und Höchstleistungen ermöglichen. Kritisch wird es erst dann, wenn Stress dauerhaft präsent bleibt. Genau dann lohnt es sich, genauer hinzusehen und effektive Wege zur … Weiterlesen

Resilienz – Die leise Kraft, die uns trägt

Wassertropfen auf grünem Blatt – Symbol für Ruhe und Stressbewältigung

Wie wir innere Widerstandskraft entwickeln – und was wir über Resilienz wissen. Stellen Sie sich einen Baum vor, der einem Sturm trotzt. Er biegt sich im Wind, doch er bricht nicht. Stattdessen richtet er sich nach dem Unwetter wieder auf. Genau das meint Resilienz: die Fähigkeit, schwierige Situationen nicht nur zu überstehen, sondern innerlich daran … Weiterlesen

Was kann heute ruhen? Eine Einladung zum Innehalten in übervollen Tagen

Holzbank unter einem Baum – Symbol für Innehalten und Orientierung. Resilienz Ressource

Wer viel im Kopf hat, hat oft wenig Raum im Körper. Der nächste Gedanke steht schon bereit, noch bevor der vorherige abgeschlossen ist. Im Alltag entsteht so leicht das Gefühl, nie wirklich fertig zu sein. Diese kurze Audio-Übung lädt ein, genau hier eine Pause zu machen. Ohne etwas zu lösen. Ohne etwas nachzuholen. Nur ein … Weiterlesen

Gehen ist immer gut: Warum regelmäßige Bewegung im Alltag so viel bewirkt

Person beim Gehen in bergiger Landschaft – Symbol für achtsame Bewegung in der Natur, zur Stärkung von Gesundheit und innerer Stabilität.

Spazierengehen ist mehr als ein Ausgleich. Es verändert den Verlauf des Tages. Nicht planbar, aber oft spürbar – in der Energie, im Ton, in der inneren Reaktion auf das, was danach kommt. Ich gehe fast jeden Tag. Nicht, weil ich es muss. Sondern weil ich die Erfahrung gemacht habe: Es verändert etwas – ohne Aufwand, … Weiterlesen

Kopf und Körper – wenn Denken sich erschöpft

Wenn Denken sich festläuft Viele Menschen lösen Herausforderungen im Kopf. Sie analysieren, planen, vergleichen – und wenn keine Lösung in Sicht ist, denken sie weiter. Der Körper wird dabei zur Randfigur. Und genau das wird häufig zum Problem. Denn der Körper reagiert früh: mit Spannung, innerem Druck, flacher Atmung, Unruhe. Es sind Rückmeldungen – aber … Weiterlesen

Ein Ort der Ruhe und Geborgenheit – eine Resilienz Ressource, die bleibt

Kraftort Resilienz steigern Sabine Maier München

Es gibt Orte, die mehr sind als ein schöner Blick.Orte, an denen etwas in uns stiller wird.Wo wir nicht leisten oder reagieren müssen.Wo wir einfach ankommen dürfen – im Moment, bei uns selbst. Einer dieser Orte liegt für mich am Rand meines Dorfes.Ein Feldweg, eine Bank, ein frei stehender alter Baum, ein weiter Blick über … Weiterlesen

Resilienz stärken durch Ernährung – was uns die Psychoneuroimmunologie lehrt

Resilienz und Ernährung, Bild mit Salat

Ein Ritual für Resilienz: Mein bunter Salat am Abend

Fast jeden Abend nehme ich mir Zeit für ein kleines Ritual: Ich bereite mir einen besonders bunten, frischen und abwechslungsreichen Salat zu. Dabei gibt es kein starres Rezept, aber eine klare Intention: möglichst viele Farben und Nährstoffe auf den Teller zu bringen. Rohes Gemüse, manchmal gegarte Reste vom Vortag, unterschiedliche Texturen, immer aber farbenfroh und abwechslungsreich. Dieses Ritual hat nicht nur den Vorteil, mich mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, sondern schenkt mir auch Ruhe und Struktur zum Abschluss des Tages. Die bewusste Zubereitung und das Essen unterstützen mich mental ebenso wie körperlich.

Was ist Psychoneuroimmunologie (PNI)?

Die Psychoneuroimmunologie ist ein Forschungsgebiet, das untersucht, wie Psyche, Nervensystem und Immunsystem miteinander interagieren. Vereinfacht gesagt: Wie Gedanken und Gefühle auf die körperliche Gesundheit wirken – und umgekehrt.

Ursprünglich war die Vorstellung weit verbreitet, dass Körper und Geist getrennte Systeme seien. Heute wissen wir, dass emotionale Belastungen messbare Veränderungen im Immunsystem hervorrufen können, etwa durch die Freisetzung von Stresshormonen wie Cortisol. Gleichzeitig beeinflussen körperliche Faktoren, wie etwa chronische Entzündungen, unser psychisches Wohlbefinden. Dieses Wissen eröffnet wichtige Perspektiven, vor allem wenn es um Resilienz – also psychische Widerstandsfähigkeit – geht.

Wie Ernährung die Resilienz beeinflusst

Ernährung spielt im Rahmen der PNI eine entscheidende Rolle, weil sie direkt auf das Immunsystem einwirkt. So gibt es Lebensmittel, die chronische Entzündungen im Körper fördern, wie etwa Zucker, Alkohol und hoch verarbeitete Lebensmittel. Andere hingegen, wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Nüsse, können Entzündungen reduzieren und damit einen positiven Einfluss auf das Immunsystem ausüben. Studien der Psychoneuroimmunologie zeigen: Eine entzündungshemmende Ernährung wirkt sich auch positiv auf unsere Psyche aus.

Ein zentraler Mechanismus ist die Darm-Hirn-Achse: Unser Darm enthält ein komplexes Mikrobiom – Billionen von Mikroorganismen, die nicht nur die Verdauung unterstützen, sondern auch wichtige Botenstoffe für unser Gehirn produzieren. Diese beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln unmittelbar. Beispielsweise beeinflussen Bakterien im Darm die Produktion von Serotonin, einem Neurotransmitter, der maßgeblich unsere Stimmung und unser Wohlbefinden reguliert.

Von Farben und Vielfalt – die praktische Umsetzung

Mit meinem abendlichen Salat greife ich diese Zusammenhänge auf: Durch bewusste Auswahl frischer Zutaten unterstütze ich mein Mikrobiom, stärke mein Immunsystem und fördere meine psychische Stabilität. Die Farbvielfalt bringt dabei nicht nur Freude, sondern auch funktionale Vielfalt auf den Teller:

  • 🍅 Rotes Gemüse wie Paprika oder Tomaten enthält Lycopin, ein starkes Antioxidans.
  • 🥬 Grünes Blattgemüse liefert Folsäure und Chlorophyll, wichtig für Zellschutz und Blutbildung.
  • 🥕 Orangefarbene Sorten wie Karotten oder Süßkartoffeln sind reich an Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A.

Jede Farbe steht für bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe – gemeinsam wirken sie entzündungshemmend, antioxidativ und regulierend.

Psychologische Wirkung: Struktur und Achtsamkeit

Abgesehen von den biochemischen Effekten trägt mein abendliches Salat-Ritual zur psychologischen Resilienz bei. Der Akt der Zubereitung ist eine Form der Achtsamkeit, ein bewusster Moment der Ruhe und Struktur. Diese Routinen sind bekannt dafür, Stress abzubauen und Gefühle von Kontrolle und Sicherheit zu vermitteln – gerade in hektischen oder belastenden Phasen.

Darüber hinaus vermittelt mir die bewusste Zubereitung das Gefühl, mich gut um mich selbst zu kümmern. Selbstfürsorge ist ein entscheidender Baustein psychischer Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Es ist nicht nur die Ernährung, sondern das bewusste Wahrnehmen und Wertschätzen der eigenen Handlung, die hier stabilisierend wirkt.

Ernährung als Einstieg in Veränderung

Viele Menschen erleben, dass Veränderungen im Essverhalten leichter zugänglich sind als andere Lebensbereiche. Wer spürt, dass frische, nährstoffreiche Lebensmittel das Wohlbefinden verbessern, erfährt direkt Rückmeldung vom eigenen Körper. Daraus entsteht Motivation, weitere Schritte zu gehen. Ernährung wird so zu einem Einstieg – in mehr Bewusstsein, in neue Routinen, in eine stärkere innere Haltung.

Resilienz stärken durch Ernährung

Resilienz lässt sich stärken – durch Ernährung, durch Routinen, durch bewusste Gestaltung. Mein Salat am Abend steht sinnbildlich für diese Verbindung: einfache, greifbare Mittel mit nachhaltiger Wirkung. Es braucht keine Perfektion, sondern wiederholbare Impulse. Wer sich regelmäßig nährstoffreich versorgt, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern auch seine psychische Belastbarkeit.

Die Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie machen diese Zusammenhänge nachvollziehbar. Und sie zeigen: Resilienz beginnt im Alltag – manchmal mit einem Teller Salat zur rechten Zeit.

Weiterführende Literatur zu dem Thema habe ich in meiner Literaturliste zusammengestellt.

Symbol für Ganzheitliches Coaching München

Mein Coaching Angebot Resilienz & Körper greift das Thema Ernährung als eine Möglichkeit zur Steigerung der Resilienz auf.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Wie kleine physiologische Interventionen das Nervensystem unterstützen

Selbstregulation bei Stress Coaching Sabine Maier

In meinem Coaching biete ich gerne Übung aus dem Bereich Zapchen Somatics an, denn sie sind einfache Selbstregulationstechniken, auf die wir zurückgreifen können.

Was ist Zapchen?

Zapchen wurde von der Psychologin und Körpertherapeutin Julie Henderson entwickelt. Die Methode kombiniert Körpertherapie und Neurobiologie. Im Zentrum stehen einfache, spielerische Bewegungen, die das Nervensystem regulieren und den Zugang zur Selbstwahrnehmung erleichtern – ohne Anstrengung, mit Neugier und Leichtigkeit.

Wie wirken diese Impulse?

Bewegungen wie Summen, Seufzen oder Gähnen fördern die Aktivierung des parasympathischen Nervensystems – jenes Systems, das für Ruhe, Erholung und Regeneration zuständig ist. Sie unterstützen das emotionale Gleichgewicht und wirken direkt, ohne Umweg über kognitive Kontrolle.

Kleine Zapchen-Übungen für den Alltag

Diese einfachen Impulse lassen sich jederzeit nutzen – in kurzen Pausen, vor Gesprächen oder wenn innere Unruhe spürbar wird:

  • Seufzen: Tief einatmen und beim Ausatmen hörbar seufzen – wie von selbst, ohne Kontrolle. Löst Spannung und wirkt unmittelbar entlastend.
  • Summen: Lippen sanft schließen und leise summen. Die entstehende Vibration beruhigt den Vagusnerv und zentriert.
  • Bewusstes Gähnen: Den Mund weit öffnen, mehrfach bewusst gähnen – auch wenn es anfangs künstlich wirkt. Entspannt Gesicht, Nacken und Zwerchfell.
  • Sanftes Schütteln: Arme und Beine locker ausschütteln, weich und spielerisch. Hilft, Spannung abzubauen und wieder im Körper anzukommen.
  • Hängenlassen: Oberkörper nach vorn beugen, Kopf und Arme locker hängen lassen, der Schwere nachgeben. Unterstützt Loslassen und Erdung, fördert innere Ruhe.
  • Ruppig sprechen: Kinn leicht nach vorne schieben, Trotz aufsteigen lassen und mit etwas Nachdruck ein oder mehrere „Nein“ sagen.

Warum der Körper ein Schlüssel ist

Stressregulation findet nicht nur über Denken oder Reflektieren statt. Der Körper verfügt über angeborene Selbstregulationsmechanismen – wie Seufzen, Gähnen oder Zittern. Sie treten oft spontan auf, wenn wir entspannen, und können gezielt angestoßen werden.

Zapchen greift genau diese natürlichen Impulse auf und macht sie bewusst nutzbar. Die Übungen wirken über den Körper – unmittelbar, freundlich, alltagstauglich. Wie Julie Henderson schreibt:
„Viele dieser Übungen sind uns aus dem kindlichen Spiel vertraut. Sie sind einfach – und sie wirken.“ (zapchen.com)

Auch der Traumaforscher Peter Levine beschreibt, wie solche Bewegungen helfen, Spannung abzubauen und Resilienz aufzubauen. Es sind einfache, biologisch verankerte Prozesse, die unser Nervensystem von sich aus kennt.

Probieren Sie es aus

Ein kleiner körperlicher Impuls kann reichen, um etwas in Bewegung zu bringen.
Vielleicht probieren Sie es gleich aus: Lassen Sie sich mal ordentlich hängen.

🌿 Lust auf mehr? Ich biete Einzelstunden mit Zapchen-Elementen an – für mehr Selbstkontakt, innere Stabilität und körperbasierte Stressregulation.


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