Am liebsten bin ich in Osttirol mit dem Mountainbike und den Wanderschuhen unterwegs. Ich mag die sportliche Herausforderung, gebe bergauf gern Gas und teste meine Kraft. Irgendwann parke ich das Rad hinter einem Baum und steige weiter zu Fuß auf. In der Gewalt der Natur zählt die tägliche To-do-Liste auf einmal nicht mehr. Während der Körper arbeitet, gewinnt das Denken Abstand und neue Frische. Die Abfahrt ist dann der perfekte Ausklang.
Vielleicht kam ich deshalb zu dem Namen meines Blogs: In-Bewegung.
Er steht für mich genau für dieses Zusammenspiel: Auspowern, den Kopf lüften und aus eigener Kraft über sich hinauswachsen.
Mit hoher Belastung gesünder umzugehen, alte Muster abzufedern und neue Handlungsspielräume zu entdecken: Genau darum geht es auch in meiner Arbeit als Coach.
Ich kenne die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven
Mein Berufsleben begann in der Steuerberatung bei Ernst & Young. Danach folgten Stationen im Controlling in der Automobilindustrie, in der IT, einem Onlinebusiness und zweimal dem Schritt in die Selbstständigkeit. Ich kenne anspruchsvolle Arbeitswelten, pralle Kalender und beruflichen Ehrgeiz.
Auch das Balancieren zwischen verschiedenen Lebensbereichen ist mir vertraut. Als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern weiß ich, dass berufliche Anforderungen, Familie und die eigenen Bedürfnisse im Alltag nicht immer reibungslos ineinandergreifen.
Seit 2021 arbeite ich hauptberuflich als Coach und Trainerin. Ich habe mich in psychologischer Beratung, Coaching und Burnout-Prävention qualifiziert, die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie abgelegt und halte mein Wissen durch kontinuierliche Weiterbildungen lebendig und aktuell. In einer Phase in der andere schon an Ruhestand denken, habe ich mich zum Bildungsträger zertifizieren lassen.
Was mich an dieser Arbeit fasziniert, ist der Mensch hinter der Rolle und den Erwartungen. Was gibt Ihnen Halt? Was kostet im Alltag unnötig Kraft? Und wie gelingt es, auch in stürmischen Phasen handlungsfähig und bei sich selbst zu bleiben?
In meiner Praxis in München und online begleite ich Menschen dabei, mit Stress und hoher Belastung gesünder umzugehen, ihre Resilienz nachhaltig zu stärken oder sich beruflich klarer auszurichten.
Neugierig bleiben und Neues ausprobieren
Ob in den Bergen oder im Coaching: Ich schätze die Haltung der Neugier. Ich probiere Dinge aus, lerne gern dazu und schaue, was sich in der Praxis bewährt.
Das gilt übrigens auch für Werkzeuge wie künstliche Intelligenz. Ich nutze KI als praktische Assistentin, die mir in der Selbstständigkeit Routineaufgaben erleichtert. Sie ersetzt natürlich nicht das eigene Nachdenken oder das menschliche Miteinander – aber sie eröffnet oft frische Impulse.
Diese undogmatische Haltung prägt auch meine Arbeit im Coaching. Ich glaube nicht an vorgefertigte Schema-F-Methoden. Mich interessiert, was für Sie ganz individuell funktioniert. Manchmal braucht es ein strukturiertes Sortieren der Gedanken, manchmal einen Perspektivwechsel von außen – und manchmal reicht schon eine kleine, feine Praxisübung, um wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.
Es muss nicht kompliziert sein, um spürbar etwas zu verändern.
Erst einmal ankommen und verstehen
Viele Menschen kommen zu mir, wenn sie bereits sehr lange versucht haben, belastende Situationen allein durchzustehen. Sie haben analysiert, organisiert und sehr viel Verantwortung getragen – oft über die eigenen Grenzen hinaus.
Im ersten Schritt geht es deshalb ums Zuhören und Verstehen: Was beschäftigt Sie gerade wirklich? Was verbraucht die meiste Energie? Und wo wünschen Sie sich wieder mehr Entlastung?
Mir ist wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen sicher und verstanden fühlen – ganz ohne schnelle Ratschläge oder den Druck, möglichst rasch wieder perfekt „funktionieren“ zu müssen. Für viele ist das gar nicht so einfach, denn sie möchte ja unbedingt wieder funktionieren. Leider liegt bei Kopfmenschen, genau da der Kern des Problems. Sie sind viel zu reflektiert und doch nicht bei sich.
Gleichzeitig schauen wir gemeinsam auf das, was bereits da ist: Ihre Fähigkeiten, Erfahrungen, Beziehungen und die kleinen Oasen im Alltag. In Zeiten der Erschöpfung verengt sich der Blick naturgemäß auf das, was schwerfällt. Das ist völlig verständlich, aber es ist eben nicht die ganze Geschichte.
Leichtigkeit und Entlastung im Prozess
Mein Methodenrepertoire ist über die Jahre gewachsen. Ich verknüpfe Ansätze aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM), der Hypnosystemik sowie Achtsamkeits- und Mitgefühlselementen. Auch körperorientierte Impulse fließen ein.
Das Schöne daran: Veränderung beginnt oft nicht im Kopf, sondern im Körper. Schon eine winzige Bewegung – etwa ein tiefes, hohes Ausseufzen aus dem Zapchen, bei dem die Schultern ganz bewusst nach unten sinken – sendet dem Nervensystem das Signal: Du darfst jetzt kurz lockerlassen. Das dauert nur wenige Sekunden, schafft aber sofort spürbare Erleichterung am Schreibtisch oder mitten im Alltag.
Genauso wichtig ist mir eine Prise Humor. Wir nehmen ernste Anliegen sehr ernst – aber das heißt nicht, dass wir im Coaching nur schwere Gedanken wälzen müssen. Ein gemeinsames Lachen schafft Distanz zum Problem und öffnet den Raum für neue Möglichkeiten.
Manchmal sind es auch klitzekleine Nuancen in der Sprache, die uns neue Türen öffnen: Wenn wir zum Beispiel den Satz „Ich möchte mich ausruhen, aber ich habe noch so viel zu tun“ abwandeln in ein „Ich möchte mich ausruhen, und ich habe noch viel zu tun“. Schon dürfen beide Bedürfnisse nebeneinander existieren, ohne sich gegenseitig zu blockieren.

Resilienz heißt nicht, immer stark sein zu müssen
In Bewegung bleiben bedeutet keineswegs, ständig unaufhaltsam vorwärtsmarschieren zu müssen. Auf jeder Bergwanderung gibt es ruhige Abschnitte, nötige Rastpausen oder Momente, in denen man erst einmal orientierungslos steht und den Weg sucht. Manch eine Route fordert uns auf, langsamer zu gehen – oder auch mal umzukehren.
Das ist ein wunderbares Bild für unser Leben und Arbeiten.
Resilienz bedeutet keineswegs, alles unberührt wegzustecken, starr optimistisch zu sein oder „stärker denn je“ aus jeder Krise hervorzugehen. Es geht vielmehr darum, aufmerksam für die eigenen Grenzen zu werden, Unterstützung anzunehmen und nicht jede Herausforderung allein bewältigen zu müssen. So entsteht ein Umgang mit schwierigen Situationen, der zu Ihrer Lebensrealität passt.
Deshalb schauen wir in der Begleitung gemeinsam, was gerade gebraucht wird und welcher nächste Schritt sinnvoll ist – in einem Tempo, das zu Ihnen passt, und mit dem, was bereits vorhanden ist.
Vielleicht ist es am Ende wie bei einer Tour in den Bergen: Am Ausgangspunkt müssen Sie noch nicht wissen, wie sich der Weg oben anfühlen wird. Manchmal reicht es, loszugehen, unterwegs aufmerksam zu bleiben und den nächsten Schritt zu finden.

Lernen wir uns kennen?
Wenn Sie sich beruflich unter Druck fühlen, mit Erschöpfung kämpfen oder vor einer Veränderung stehen, müssen Sie noch nicht wissen, wohin die Reise gehen soll. Wir können gemeinsam herausfinden, was Sie gerade beschäftigt und was Ihnen helfen könnte.
In einem kostenfreien Kennenlern-Gespräch am Telefon oder per Zoom lernen wir uns kennen und schauen, ob meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passt. Ganz unverbindlich und ohne Vorbereitung.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Sabine Maier – Resilienz Coach und Trainerin in München
Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von KI entstanden und wurde von mir persönlich geprüft und freigegeben.